USA
Die Wikinger erkannten als Erste das Potenzial Nordamerikas als Wein erzeugendes Land — der junge Leif Eriksson leitete eine Expedition von vielversprechenden Burschen zu dem Ort, den er um das Jahr 1000 "Vinland" nannte. Nach mehreren unerfreulichen Begegnungen mit der einheimischen indianischen Bevölkerng entschlossen sich die Nordmänner zum Rückzug und beluden ihr Schiff mit Trauben und Bauholz, bevor sie nach Grönland segelten.
Etwa tausend Jahre später machen die USA Wein von Hawaii bis Texas, aber die besten Weine kommen aus Kalifornien.

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Halb so groß wie Frankreich, Kalifornien erzeugt 90% des amerikanischen Weines wegen seines idealen Anbau‐Klimas.
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Ich erinnere mich, damals während der vorletzten Rezession, Anfang der 1970er Jahre – "Drei-Tage-Woche" und all das –, verschaffte mir meine erste Reise nach Kalifornien einen Adenalinschub, eine Erregung und einen Schwung, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Was für eine Energie und Kreativität und was für ein Geldaufwand! Erhaben UND lächerlich.
Kellereien wie in Disneyland, jedoch erstaunlicherweise die sachkundigsten Weinkonsumenten in der Welt. Seitdem sind zwar die Preise über das Ziel hinausgeschossen, aber die Situation hat sich inzwischen beruhigt. Ich bezweifle, dass die USA je ein Ort für echte Schnäppchen sein werden, aber man kann dort wunderbare Weine finden.


